17.09.25 –
Am 10. September hatte ich Umweltministerin Thekla Walker vor unserer Veranstaltung in Muggensturm zu einer kurzen Begehung in die Rheinauen in Rastatt-Wintersdorf eingeladen.
Der Auen-Ökologe Dr. Christian Damm vom Institut für Geografie und Geoökologie der Abteilung Aueninstitut am KIT Rastatt informierte uns und eine Gruppe von Interessierten, unter anderem vom Gemeinderat Rastatt und BUND sowie der Ortsvorsteherin
aus Wintersdorf, Daniela Schneider, und dem Ortsvorsteher aus Plittersdorf, Matthias Köppel über die Vorteile einer Renaturierung der Rheinauen.
Herr Dr. Damm führte aus, dass
der Rastatter Rhein-Auwald der wertvollste Wald Deutschlands sei. Hier treffen warme mediterrane Einflüsse auf kühleres Klima und gemeinsam mit Nährstoffen und ausreichend Wasser ergibt das ein physiologisches Optimum, das ideale Bedingungen für viele Pflanzen bieten kann.
Im Moment fließe jedoch zuwenig Wasser in die Auen.
Die Auen verschlammen immer mehr, da zu wenig Strömung vorhanden ist. Eine fortschreitende Verlandung ist die Folge.
Herr Dr. Damm erläuterte anhand von Plänen wie ein größerer Wasserzufluss vom Rhein-wenn der genug Wasser führt-helfen könnte.
Dies wäre natürlicher Hochwasserschutz und Brandschutz in einem, natürliche Kühlung, natürliche Säuberung (statt Verschlammung wird Kies eingespült) und wäre insbesondere auch für die Natur wichtig, z.B. könnten Fische wieder dort laichen.
Die Umweltministerin machte deutlich, dass das Land das LIFE-Projekt Rheinauen, dessen Schwerpunkt u.a. die Wiederherstellung von Aue-Flächen und Strukturverbesserung von Fließgewässern war, stark gefördert hatte, aber dass weitergehende Maßnahmen im Moment von der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung abgelehnt würden. Diese habe
den Fokus auf der 24/7 kommerziellen Schiffbarkeit und Sicherheit des Rheins und sehe diese bei einer weiteren Renaturierung nicht gegeben.
Weiterhin würden jedoch Forschungsprojekte, z.B. zur „Raukehle“ in Rastatt, mit dem gleichen Ziel unterstützt.
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