


10.07.23 –
Am 16. Juni 2023 hatte ich zu einer Podiumsdiskussion zum Thema ÖPNV in Mittelbaden ins Rastatter Rossi-Haus eingeladen.
Gemeinsam mit Olaf Strotkötter von der Geschäftsleitung des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV),
Mario Mohr, dem Dezernenten für Mobilität, Klimaschutz und Infrastruktur im Landratsamt Rastatt,
Dr. Charlotte Kämpf, der Sprecherin im Fahrgastbeirat im Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV)
und Sieghard Oberacker, dem Sprecher des Klimabündnis Rastatt, beleuchteten wir den Status quo des ÖPNV in der Region, die Entwicklung in den letzten Jahren, die Attraktivität für die Fahrgäste, die Erwartung an die Politik und die geplante Weiterentwicklung.
Im Anschluss kam das Publikum mit Fragen und Kritik zu Wort.
Als großer Erfolg können die Regiobusse gewertet werden. Mario Mohr führte aus, dass die Fahrgastzahlen stark gestiegen sind. Bezüglich der Murgtalbahn ist ein zweigleisiger Ausbau geplant und drei weitere Haltepunkte werden dazu kommen. Verlässliche Anschlusszeiten zwischen Bus und Bahn müssen gewährleistet werden. Olaf Strotkötter ging auf den Erfolg der Stadtbahn ein, die 2002 auf der Murgtalstrecke die Züge der DB ablöste.
Eines der drängendsten Probleme sei, dass Fahrer*innen und anderes Fachpersonal fehlen.
Sieghard Oberacker kritisierte Zugausfälle und Verspätungen und mahnte eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur an, da die häufigsten Autofahrten von unter 5 km gut mit dem Rad bewältigt werden könnten.
Frau Dr. Kämpf stellte den Fahrgastbeirat vor, der sich nicht mit Beschwerden von Fahrgästen befasst, sondern mit allgemeinen Fragestellungen wie der Behinderten-oder Kinderwagenfreundlichkeit von Bahnhöfen, der Ausstattung von Zügen usw. Nach ihrer Meinung kommt Kritik am ÖPNV eher nicht von den aktuellen Nutzern.
Auf meine abschließende Frage an die Podiumsgäste…“2030 werden doppelt soviele Menschen den ÖPNV nutzen, weil..“ erhielt ich (sinngemäß wiedergegeben) folgende Antworten:
…wir es geschafft haben, mehr Geld dafür zu generieren und die Menschen mit dem ÖPNV zufrieden sind
…es ein Einsehen gegeben hat, dass Geld aus der Benzinsteuer in den ÖPNV gesteckt werden muss
…die Menschen begriffen haben, dass die Klimakrise bedrohlich ist
…der ÖPNV gesünder und nachhaltiger ist und damit besser für alle.
Ich lade herzlich ein zur Lesung aus der Biografie
„Cem Özdemir: Brücken bauen“ mit Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel
am Freitag, 27. Februar 2026, um 19 Uhr im Rossi-Haus in der -Herrenstraße 13, Rastatt.
Cem Özdemir sagt von sich selbst, dass sein Spezialgebiet das „Brücken bauen“ sei. Und so steht seine Biografie für Dialog, Zusammenhalt und den respektvollen Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft.
Die Lesung greift zentrale Gedanken des Buches ä auf und lädt dazu ein, über demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Verantwortung ins Gespräch zu kommen. Das Buch ist ein Stück analytische Zeitgeschichte und eine Einladung, Cem Özdemir zu entdecken: als Politiker, als Grenzgänger, als Brückenbauer.
Das politisch erfahrene Autorenpaar Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel wird uns Einblicke in seinen Schreibprozess geben. Mit viel Humor und Offenheit berichten sie von der Recherche, den Herausforderungen der Zusammenarbeit – gespickt mit persönlichen Anekdoten.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter
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