LKW-Parkplätze und Lärmschutz unter einen Hut bringen

03.02.21 –

Zum Bericht in der BNN vom 2.2.2021 „FDP erneuert Kritik an eWayBW“ erklärt der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE):

FDP tritt Klimaschutz mit Füßen

„Die FDP tritt den Klimaschutz mit Füßen und hat von moderner Mobilität nichts verstanden. Anders ist die Aussage des Noch-Bundestagsabgeordneten Jung (FDP), er setze ‚in erster Linie auf individuelle Mobilität und das Auto‘ nicht zu verstehen. Das Auto wird weiterhin eine wichtige Rolle im Verkehrsmix spielen. Aber um die Klimaziele zu erreichen, müssen ÖPNV, Rad- und Fußverkehr konsequent gestärkt werden“ so Hentschel.

„Noch widersprüchlicher wird schließlich die Aussage des FDP-Abgeordneten, er sei zwar technologieoffen, aber die neue Technologie der Oberleitungs-LKW lehne er ab. Die Technologieoffenheit der FDP beschränkt sich offensichtlich auf die Wasserstoffnutzung, deren Marktreife noch viele Jahre benötigen wird. Elektromobilität wird von den Liberalen – im Bund wie im Land- schon lange torpediert“ so Hentschel, der auch Sprecher für Elektromobilität der Grünen Landtagsfraktion ist.

LKW-Parkplätze und Lärmschutz unter einen Hut bringen

Weiteres Thema war laut Pressebericht der Parkplatz Amalienberg. „Ausnahmsweise bin ich in dem Punkt, dass es zu wenig gesicherte LKW-Parkplätze gibt, mit dem Kollegen Jung einer Meinung. Sein Sankt-Florians-Prinzip – mehr Parkplätze ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür – teile ich hingegen nicht“.

Nach Ansicht von Hentschel kann der Ausbau des Parkplatzes an der B462 oberhalb von Ottenau mit dem Lärmschutz unter einen Hut gebracht werden. „Sollten die LKW-Stellplätze von 8 auf 15 erhöht werden, wird unter anderem eine hochabsorbierende Lärmschutzwand eingezogen, wodurch es nach Information aus dem Verkehrsministerium bei den Anwohner*innen zu keiner Lärmzunahme kommen wird“.

Zusammen mit Thomas Marwein, Landtagsabgeordneter und Lärmschutzbeauftragter der Landesregierung, hat Hentschel angeregt, eine separate Energieversorgung für dort parkende LKWs zu installieren, damit diese ihre Aggregate nicht mit dem Motor betreiben müssen. „Das würde zu weiterer Lärmreduzierung beitragen. Das Verkehrsministerium möchte prüfen, ob diese Form der Energieversorgung modellhaft eingesetzt werden könnte".

>> Lesen Sie hier den Bericht in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 02.02.2021

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