BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

Klimabündnis Rastatt diskutiert mit Thomas Hentschel

04.09.20 –

Pressemitteilung des Klimabündnis Rastatt vom 04.09.2020:

Der Entwurf für das neue Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg, das im Oktober verabschiedet werden soll, ist nicht geeignet, einen angemessenen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels zu leisten. Diese Auffassung vertrat das Klimabündnis Rastatt bei einem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (Grüne), nachdem sich bereits MdL Alexander Becker (CDU) mit der Kritik der Aktivisten hatte auseinandersetzen müssen. Sprecher Erwin Groß, in dessen Räumen in Ottersdorf das Treffen stattfand, forderte erneut ehrgeizigere Ziele im Klimaschutzgesetz.

Bei Hentschel rannten die Klimaschützer offene Türen ein. „Mir wäre es auch lieber, wenn mehr möglich gewesen wäre, aber wir regieren im Land nicht allein, sondern in einer Koalition mit der CDU“, betonte der Abgeordnete. Deswegen seien an verschiedenen Punkten Kompromisse notwendig gewesen. „Insgesamt ist das Ergebnis aber besser als nichts, in vielen Fragen des Klimaschutzes sind wir jetzt in Baden-Württemberg auf einem guten Weg“. Der Grünen-Abgeordnete räumte ein, dass mit dem Gesetz allein nicht das 1,5-Grad-Ziel erreicht werden kann. Er war sich mit den Klimaaktivisten daher einig, dass auf allen Ebenen mehr für den Klimaschutz getan werden müsse. „Die Zeit rennt uns davon“, betonte Alfred Uhing vom Klimabündnis Rastatt. In den letzten Monaten habe es erneut viele alarmierende Nachrichten gegeben, beispielsweise schmelze das Grönlandeis schneller als erwartet.

Das Klimabündnis sprach das Thema Mobilität an. Die Lösung könne nicht sein, SUVs mit riesigen Batterien auszurüsten. „Mobilität der Zukunft heißt nicht größer und schneller“, stimmte Hentschel zu. Das hätten die meisten Autobauer verstanden und seien bereits dabei kleinere Autos zu entwickeln. Dieser Wandel sei auch angesichts des zunehmenden „Infarkts“ in den Innenstädten notwendig. Dort müssten der öffentliche Nahverkehr und das Fahrrad stärker genutzt werden. In Bezug auf Rastatt unterstützte Hentschel den Vorschlag des ADFC, eine Unterführung unter der B3 und B462 sowie eine Brücke über den Berliner Ring zu bauen. „Dann könnten Radfahrer aus Richtung Karlsruhe/Malsch kreuzungsfrei bis zum Rastatter Bahnhof kommen.“ Die Vertreter des Klimabündnisses begrüßten den Vorschlag.

Hentschel zeigte sich überzeugt, dass Klimaschutz nicht zu Lasten der Arbeitsplätze gehen müsse. Die Studie „Klimapfade für Deutschland“ des Bundesverbands der Deutschen Industrie habe ergeben, dass durch Klimaschutzmaßnahmen mehr Arbeitsplätze entstehen als in anderen Bereichen wegfallen. „Klar ist aber auch, dass wir auf allen Ebenen – von Europa über den Bund, im Land und in den Kommunen vor Ort mehr Engagement im Klimaschutz brauchen“, so Hentschel.

Groß zog eine positive Bilanz des Gesprächs, die Kritik des Klimabündnisses am Klimaschutzgesetz bleibe jedoch bestehen. „Angesichts der katastrophalen Situation muss die Landesregierung muss jetzt schnell und effektiv handeln.“ Dabei dürften sich die Grünen nicht hinter dem Koalitionspartner verstecken, sondern müssten noch offensiver für einen nachhaltigen Strukturwandel eintreten, forderte der Bündnissprecher und wies darauf hin, dass die entscheidenden Ministerien wie Umwelt und Verkehr in grüner Hand seien.

 

Gisela Erler liest aus ihrem Buch

Demokratie in stürmischen Zeiten

Ich lade herzlich ein:

Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D.  liest aus ihrem Buch:

„Demokratie in schwierigen Zeiten“ 

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.

Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.

Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.

Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.

Um Anmeldung wird gebeten unter:  thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

CEM ÖZDEMIR KOMMT NACH BADEN-BADEN

Wir laden herzlich ein zum öffentlichen Townhall-Event mit Cem Özdemir, unserem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 8. März 2026

am Freitag, 30. Januar 2026

von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
im Historischen E-Werk
in Baden-Baden, Waldseestraße 15.

Einlass ab 15 Uhr.

Cem Özdemir stellt seine Ideen für Baden-Württemberg vor.

Anschließend können Sie sich mit unseren beiden Landtagskandidaten Thomas Hentschel MdL (Wahlkreis Rastatt) und Joachim Heck (Wahlkreis Baden-Baden/Bühl) austauschen.

Eine Anmeldung  für den vorderen Bühnenbereich ist möglich unter

info@remove-this.gruene-ra-bad.de.

Bitte beachten Sie diesen organisatorischen Hinweis: Aus Sicherheitsgründen machen wir eine Einlasskontrolle. Taschen und andere Gegenstände größer als DIN A4 müssen Sie in der Garderobe abgeben.

 

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