
11.04.24 –
Kernaussagen zur aktuellen Debatte vom 10. April 2024 von Thomas Hentschel:
Die aktuelle Debatte im Landtag drehte sich um den Klimaschutz mit erneuerbaren Kraftstoffen. Um einen wirksamen Klimaschutz zu garantieren, muss das Verbrenner-Aus konsequent durchgesetzt werden. Eine Diskussion um einen erneuten Ausstieg aus dem Verbrenner-Ausstieg ist dabei nicht zielführend. Einige Kernpunkte gegen solchen Ausstieg aus dem Ausstieg sind hier zusammengefasst:
Die Herstellung synthetischer Kraftstoffe benötigt die fünffache Energiemenge wie ein Elektrofahrzeug beim Direktbetrieb. Deshalb wird sich die Technologie mit direkter Stromnutzung ohne Umwandlungsverluste im Individualverkehr durchsetzen und in naher Zukunft auch die preiswertere sein. Mit einer erneuten Diskussion um das Verbrenner-Aus wird der Industrie in Deutschland lediglich aufgezwungen, den bisherigen Doppelweg zwischen Verbrenner und Elektromobilität weiter zu gehen und doppelt zu investieren, während die chinesische Industrie sich auf eine einzige Technik konzentrieren kann.
Für einige Fortbewegungsmöglichkeiten, vor allem im Luftverkehr, brauchen wir alle Technologien, um die Klimaziele zu erreichen. Auch Brennstoffzellenantriebe und synthetische Kraftstoffe, strombasiert mit erneuerbaren Energien hergestellt, werden hier zum Einsatz kommen müssen. Deshalb haben wir mit den Roadmaps für Wasserstoff der Umweltministerin Thekla Walker und für E-Fuels des Verkehrsministers Winfried Herrmann schon seit vielen Jahren das ganze Themenspektrum klimaverträglicher Antriebe abgedeckt. Jedoch können wir es uns nicht leisten, E-Fuels für Anwendungen herzustellen, für die es deutlich effizientere Alternativen gibt. Klimaschutz braucht eine schnelle Antriebswende, und die gelingt nur mit verfügbaren und effizienten Technologien. Im Pkw ist und bleibt das der Batterieantrieb.
Zum Wahlkampfendspurt lade ich alle Interessierten herzlich ein– zum Zuhören ebenso wie zur engagierten Diskussionsbeteiligung:
Unter dem Titel
„Klarer Kurs in bewegten Zeiten“
spreche ich
mit der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen
Dr. Franziska Brantner
am Freitag, 6. März 2026,
um 19 Uhr,
im Unimog Museum, direkt an der B 462, in Gaggenau-Bad Rotenfels.
Die wirtschaftliche Entwicklung soll im Zentrum des Gesprächs stehen.
Die chaotische Zollpolitik von Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen und für wachsende Unsicherheiten in den Unternehmen-wohin steuert unsere Wirtschaft, wenn Exporte in die USA bereits jetzt deutlich einbrechen und das politische Hin und Her anhält?
Welche Perspektive hat die Wirtschaftsregion Baden-Württemberg und insbesondere der Landkreis Rastatt als bedeutender Automobilstandort? Und welche Rolle spielt dabei der Klimaschutz? Kann er Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung sein oder ist er ein Hindernis?
Welche Reformen sind notwendig, um unsere Wirtschaft nachhaltig, stabil und sozial gerecht aufzustellen?
Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt ein Jazz-Trio, kuratiert von Konstantin Kölmel.
Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldung an mein Wahlkreisbüro unter thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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