

10.09.25 –
Die IAA „Mobility“ ist das Branchenmeeting der deutschen Automobilindustrie. Da geht es in diesem Jahr in München mehr denn je um die klimaneutralen Antriebsformen, insbesondere Elektroantriebe und deren Herausforderungen im PKW.
Zugleich schauen wir mit Sorge auf die Tendenz in vielen Ländern, wieder auf Renationalisierung und Abgrenzung zu setzen. Die Auswirkungen dieser Politik machen sich seit Jahren schrittweise schon auf dem Weltmarkt bemerkbar, zuletzt insbesondere bei der amerikanischen Zollpolitik. Aber auch in Europa wirken sich die Störfeuer seitens national gesinnter Regierungen massiv aus. Insbesondere der Export leidet hierunter, was sich natürlich in Deutschland besonders stark bemerkbar macht, da drei von vier bei uns produzierten Fahrzeugen exportiert werden. Viele Gründe, weshalb ich mich gestern mit meinem Kollegen Tayfun Tok, dem wirtschaftspolitischen Sprecher unserer Fraktion zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf der Messe umgesehen haben. Uns beeindruckte dabei, mit wieviel Ingenieurwissen und Energie insbesondere die Zulieferer ans Werk gehen und zum Beispiel Themen wie das intelligente Hitzemanagement oder die elektronische Lenkradsteuerung aufnehmen und unter Beweis stellen, dass Deutschland nach wie vor in der Lage ist, in der Automobiltechnik eine Technologieführung mit zu übernehmen.
Neben den neuesten technischen Entwicklungen bei Porsche und der Entwicklung des kostengünstigen Kleinwagens bei VW haben wir vor allem auch die großen Zulieferer aus Baden-Württemberg: ZF, Mahle, Boysen und Valeo besucht. Bei Mercedes-Benz habe ich insbesondere auf unsere neuen Modelle aus Rastatt einen Blick geworfen.
Wir gingen mit dem Gefühl, dass Baden-Württemberg auch künftig in der Lage ist, seinem Ruf als einer der vier Motoren der weltweiten Automobilindustrie gerecht zu werden. Ein Erfolg einer weitsichtigen zukunftsorientierten Politik, beispielsweise im Strategiedialog von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit der Automobilwirtschaft.
Zum Wahlkampfendspurt lade ich alle Interessierten herzlich ein– zum Zuhören ebenso wie zur engagierten Diskussionsbeteiligung:
Unter dem Titel
„Klarer Kurs in bewegten Zeiten“
spreche ich
mit der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen
Dr. Franziska Brantner
am Freitag, 6. März 2026,
um 19 Uhr,
im Unimog Museum, direkt an der B 462, in Gaggenau-Bad Rotenfels.
Die wirtschaftliche Entwicklung soll im Zentrum des Gesprächs stehen.
Die chaotische Zollpolitik von Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen und für wachsende Unsicherheiten in den Unternehmen-wohin steuert unsere Wirtschaft, wenn Exporte in die USA bereits jetzt deutlich einbrechen und das politische Hin und Her anhält?
Welche Perspektive hat die Wirtschaftsregion Baden-Württemberg und insbesondere der Landkreis Rastatt als bedeutender Automobilstandort? Und welche Rolle spielt dabei der Klimaschutz? Kann er Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung sein oder ist er ein Hindernis?
Welche Reformen sind notwendig, um unsere Wirtschaft nachhaltig, stabil und sozial gerecht aufzustellen?
Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt ein Jazz-Trio, kuratiert von Konstantin Kölmel.
Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldung an mein Wahlkreisbüro unter thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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