06.02.19 –
Der Wahlkreisabgeordnete von Rastatt, Thomas Hentschel (Grüne), weist die geäußerte Kritik des SPD-Abgeordneten Jonas Weber in der PFC-Debatte zurück. Er verweist darauf, dass die grün geführten Ministerien alle notwendigen Schritte sofort eingeleitet haben, die zur Bewältigung der Altlastenproblematik erforderlich und seitens des Landes möglich waren. Zugleich ruft er in einer Presseerklärung zu mehr Sachlichkeit in der Debatte auf.
Durch das Vorerntemonitoring werden seit Bekanntwerden der PFC-Verseuchung einiger Böden in der Region alle in der Region erzeugten Lebensmittel regelmäßig untersucht und belastete Lebensmittel nicht in Umlauf gebracht. Die laufende Kontrolle wurde vom damaligen Minister Alexander Bonde (Grüne) auf den Weg gebracht und von Beginn an vom Land finanziert.
Anders verhält es sich mit der Untersuchung der Auswirkungen von PFC auf die Bevölkerung vor Ort. „Ich bin erstaunt, dass der Kollege Weber sich so empört zeigt. Die gesamte SPD hat sich dafür wenig interessiert“, teilt die Wahlkreisabgeordnete aus Baden-Baden, Bea Böhlen (Grüne) dazu mit. Sie verweist darauf, dass die frühere Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) es abgelehnt hat, die notwendigen Schritte für Blutkontrolluntersuchungen in der Region einzuleiten. Erst der neue Sozialminister Manne Lucha (Grüne) gab diese Untersuchungen in Auftrag.
„Auch die Forderung nach neuen Projekten zur Beseitigung der Altlasten, die Weber an das grün-geführte Umweltministerium richtet, geht ins Leere,“ führt Hentschel weiter aus. Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat das Problem seit dem ersten Auftreten eng begleitet. Sein Ministerium finanziert seither eine ganze Reihe von Untersuchungen, die sich mit der Problematik auseinandersetzen. Seit Jahren ist die Uni Hohenheim im Auftrag des Ministeriums damit befasst, den Werdegang der Giftstoffe im Boden und die Möglichkeiten einer laufenden Schadensbeseitigung oder einer Eindämmung zu überprüfen. „Wer das bewusst in der Öffentlichkeit verschweigt, betreibt plumpen Populismus“, hält Hentschel dem SPD-Abgeordneten vor.
Zum Wahlkampfendspurt lade ich alle Interessierten herzlich ein– zum Zuhören ebenso wie zur engagierten Diskussionsbeteiligung:
Unter dem Titel
„Klarer Kurs in bewegten Zeiten“
spreche ich
mit der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen
Dr. Franziska Brantner
am Freitag, 6. März 2026,
um 19 Uhr,
im Unimog Museum, direkt an der B 462, in Gaggenau-Bad Rotenfels.
Die wirtschaftliche Entwicklung soll im Zentrum des Gesprächs stehen.
Die chaotische Zollpolitik von Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen und für wachsende Unsicherheiten in den Unternehmen-wohin steuert unsere Wirtschaft, wenn Exporte in die USA bereits jetzt deutlich einbrechen und das politische Hin und Her anhält?
Welche Perspektive hat die Wirtschaftsregion Baden-Württemberg und insbesondere der Landkreis Rastatt als bedeutender Automobilstandort? Und welche Rolle spielt dabei der Klimaschutz? Kann er Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung sein oder ist er ein Hindernis?
Welche Reformen sind notwendig, um unsere Wirtschaft nachhaltig, stabil und sozial gerecht aufzustellen?
Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt ein Jazz-Trio, kuratiert von Konstantin Kölmel.
Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldung an mein Wahlkreisbüro unter thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Über 25 Unternehmen aus verschiedenen Branchen richten einen klaren Appell an die Bundesregierung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien darf [...]
Nach der Energiepreiskrise durch den Krieg in der Ukraine erleben wir derzeit erneut einen Preisschock bei den Öl- und Gaspreisen. Mit dem [...]
Von der Ungleichheit der Löhne über Partnerschaftsgewalt bis zur ungleich verteilten Sorgearbeit: Die Gleichberechtigung zwischen Frauen und [...]