
19.11.24 –
Die in Ostdeutschland aufgewachsene Journalistin Marion Brasch hat dem Deutschlandfunk aus Anlass des Mauerfalls vor 35 Jahren ein Interview gegeben, das ich hörenswert finde.
Marion Brasch hoffte 1989 auf eine Reform der DDR, der Fall der Mauer lenkte die Entwicklung in eine andere Richtung. An der Art und Weise der Wiedervereinigung übt sie Kritik.
Link zum Interview:
Ich bin zwar kein Sozialist und habe auch nie geglaubt, dass ein System ohne die Kräfte der Wirtschaft wirklich funktioniert.
Aber ich empfinde die Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 tatsächlich als eine Geschichte verpasster Chancen. Marion Brasch bringt das Gefühl in dem Interview gut auf den Punkt.
Der 9. November ist aus meiner Sicht ein Tag, der zum Nachdenken anregen sollte.
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