
04.04.25 –
Am 26. März habe ich den KINDgenau e.V & Jugend- und Familienzentrum (JuFaz) in Gaggenau besucht und mich mit dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Dirk Böhmer, der Beisitzerin Doris Hirth und der Geschäftsführerin und Leiterin des Zentrums,Elke Rohwer, über die vielfältigen Angebote des Vereins sowie über ihre Wünsche an die Politik ausgetauscht.
Der Verein KINDgenau wird in diesem Jahr bereits 20 Jahre alt. Was mit dem stadtbekannten Spielmobil begann wurde im Laufe der Zeit um viele Angebote erweitert. Ein Schwerpunkt ist die Schulsozialarbeit. 2012 übernahm KINDgenau auch die Trägerschaft des JuFaz. Als Träger der freien Jugendhilfe leistet er aufsuchende Jugendarbeit und Integrationsarbeit im Auftrag der Stadt Gaggenau.
Neben verschiedenen Angeboten wie der Kreativwerkstatt steht im JuFaz der „offene Treff“ im Mittelpunkt, der Jugendlichen an den meisten Wochentagen offensteht für zwanglose Verabredungen, Sport und Veranstaltungen - kurzum einem Freizeitangebot ohne Erwachsene.
Wie Frau Rohwer berichtete, nehmen in erster Linie Jugendliche im Alter von 10-16Jahren das Angebot wahr. Gerade auch für Flüchtlingskinder sei es ein sicherer Aufenthaltsort an dem sie sich langsam öffneten und auch das Erlebte erzählten. Eine der Grundregeln sei, dass Deutsch gesprochen wird.
Da die Jugendlichen meist noch keinen Kontakt zu Vereinen haben, in denen sie ihre Interessen weiterentwickeln können, habe ich angeregt, dass Sportvereine oder auch THW und Feuerwehr ihr Programm im JuFaz vorstellen könnten.
Gern lade ich die Teilnehmenden des offenen Treffs auch zu einem Besuch des Landtags in Stuttgart ein.
Ich bedanke mich für das offene Gespräch und freue mich auf das Jubiläumsfest im Juni.
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