
12.07.24 –
Zusammen mit meiner Kollegin Andrea Schwarz MdL habe ich in dieser Woche die Baustoffrecyclinganlage der Firma MinERALiX GmbH, einer Tochterfirma der Grötz Bau GmbH in Gaggenau, in Weingarten besucht.
Anlass war meine Expedition zu den Orten übertriebenen Bürokratismus.
Der Geschäftsführer der Muttergesellschaft, Christian Grötz, und der Geschäftsführer der Tochtergesellschaft sowie die gesamtverantwortlichen Betriebsleiter präsentierten uns die Pläne, aber auch das ausgesprochen komplexe Genehmigungsverfahren und den derzeitigen Ausbaustand des Werkes.
Da über 9 % der CO2-Emissionen in Baden-Württemberg allein aus der Zementproduktion stammen, kann Recycling-Zement einen erheblichen Beitrag zur CO2 Einsparung leisten. Derzeit sind die Produkte allerdings noch zu trocken, so dass an der Endqualität gearbeitet werden muss.
Jedoch ist das Verfahren teuer und Abnehmer für den Zement zu finden, ist alles andere als einfach.
Hinsichtlich der Genehmigungsverfahren ist insbesondere die mangelnde Kommunikation der Behörden untereinander ganz offensichtlich ein großes Problem, das sehr viel Zeit kostet.
Insgesamt ist aber der Weg der richtige und ein gutes Beispiel dafür, wie gerade der Mittelstand die Innovation vorantreibt. Jedoch kann der Mittelstand die Kapitaldeckung der erforderlichen Investitionen nur noch mit einem erheblichen Risiko ermöglichen und große Konzerne müssen mit Blick auf die Kapitalgeber auf Gewinnmaximierung achten. Eine Lücke, die in den USA mit Wagniskapital von Investoren gefüllt wird. Hier brauchen wir auch in Deutschland mehr Anstrengungen. Andererseits muss aber gegebenenfalls auch die Möglichkeit einer effizienten Förderung seitens der Steuerzahler bestehen.
Ich danke für den sehr konstruktiven Austausch und werde ganz sicher wegen Detailfragen weitere Termine mit der Firma vereinbaren.
Zum Wahlkampfendspurt lade ich alle Interessierten herzlich ein– zum Zuhören ebenso wie zur engagierten Diskussionsbeteiligung:
Unter dem Titel
„Klarer Kurs in bewegten Zeiten“
spreche ich
mit der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen
Dr. Franziska Brantner
am Freitag, 6. März 2026,
um 19 Uhr,
im Unimog Museum, direkt an der B 462, in Gaggenau-Bad Rotenfels.
Die wirtschaftliche Entwicklung soll im Zentrum des Gesprächs stehen.
Die chaotische Zollpolitik von Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen und für wachsende Unsicherheiten in den Unternehmen-wohin steuert unsere Wirtschaft, wenn Exporte in die USA bereits jetzt deutlich einbrechen und das politische Hin und Her anhält?
Welche Perspektive hat die Wirtschaftsregion Baden-Württemberg und insbesondere der Landkreis Rastatt als bedeutender Automobilstandort? Und welche Rolle spielt dabei der Klimaschutz? Kann er Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung sein oder ist er ein Hindernis?
Welche Reformen sind notwendig, um unsere Wirtschaft nachhaltig, stabil und sozial gerecht aufzustellen?
Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt ein Jazz-Trio, kuratiert von Konstantin Kölmel.
Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldung an mein Wahlkreisbüro unter thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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