
14.11.24 –
Der Finanzausschuss des baden-württembergischen Landtags hat am Donnerstag (14. November) grünes Licht für ein wegweisende Anschubfinanzierungen gegeben: Mit 17,55 Millionen Euro wird das Land die Elektrifizierung im Straßengüterverkehr vorantreiben. Die Mittel sind im Verkehrsetat des Doppelhaushalts 2025/2026 vorgesehen.
"Wir setzen damit ein starkes Signal für die Antriebswende im Gütertransport", erklärt Thomas Hentschel, Sprecher für klimaneutrale Antriebe der Grünen-Landtagsfraktion. "Der größte Teil des Güterverkehrs wird auch künftig auf der Straße stattfinden. Als Standort von weltweit führenden Lkw-Herstellern und mit unserem starken Transportgewerbe haben wir eine besondere Verantwortung, die Antriebswende voranzutreiben."
Das Förderprogramm sieht für 2025 zunächst 8 Millionen Euro vor, gefolgt von 9,55 Millionen Euro im Jahr 2026. Die Mittel sollen insbesondere für Lademöglichkeiten entlang der Hauptverkehrsachsen und Autobahnen im Land eingesetzt werden. "Unser Ziel ist klar: Bis 2030 soll jede zweite Tonne klimaneutral transportiert werden. Dafür brauchen wir über 6.000 zusätzliche Ladepunkte", betont Hentschel.
Technologie ist ausgereift - Infrastruktur muss jetzt folgen
"Der Markt ist bereit", führt Hentschel weiter aus. "Die Hersteller haben bereits Dutzende E-Lkw-Modelle mit überzeugenden Reichweiten von bis zu 500 Kilometern im Angebot. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine staatliche Anschubfinanzierung der Ladeinfrastruktur, damit die Speditionsbranche den Sprung in die E-Mobilität erfolgreich meistern kann."
Die ersten Förderprogramme werden am 14. November 2024 veröffentlicht. Sie richten sich an Logistik-Unternehmen und Ladeinfrastruktur-Betreiber. Das Projekt ist Teil des Strategiedialogs Automobilwirtschaft der Landesregierung und soll private Investitionen in diesem Bereich stimulieren. Der Erfolg der Initiative hängt dabei vom Zusammenspiel aller Beteiligten ab - von Fahrzeugherstellern über Energieversorgungsunternehmen bis hin zu Tankstellenbetreibern.
Die Initiative ist ein wichtiger Baustein zur Emissionsminderung im Verkehrssektor und unterstützt die Transformation der Transportbranche hin zu nachhaltiger Mobilität.
Die Förderung steht unter dem Vorbehalt des finalen Beschlusses durch das Parlament am 18. Dezember.
Ich lade herzlich ein:
Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D. liest aus ihrem Buch:
„Demokratie in schwierigen Zeiten“
Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.
Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.
Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.
Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.
Um Anmeldung wird gebeten unter: thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Wir laden herzlich ein zum öffentlichen Townhall-Event mit Cem Özdemir, unserem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 8. März 2026
am Freitag, 30. Januar 2026
von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
im Historischen E-Werk
in Baden-Baden, Waldseestraße 15.
Einlass ab 15 Uhr.
Cem Özdemir stellt seine Ideen für Baden-Württemberg vor.
Anschließend können Sie sich mit unseren beiden Landtagskandidaten Thomas Hentschel MdL (Wahlkreis Rastatt) und Joachim Heck (Wahlkreis Baden-Baden/Bühl) austauschen.
Eine Anmeldung für den vorderen Bühnenbereich ist möglich unter
info@gruene-ra-bad.de.
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