30.04.21 –
Die beiden Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel und Hans-Peter Behrens und der GRÜNEN-Bundestagskandidat Thomas Gönner fordern mehr Impfstoff statt neuer Strukturen. Ein 24-Stunden-Impfzentrum der Bundeswehr, wie von einigen CDU-Politikern gefordert, löse nicht das Problem.
„Wir sind mit den Impfzentren, den Hausarztpraxen und in Kürze mit den Betriebsärzt*innen sehr gut aufgestellt, um möglichst schnell möglichst vielen Menschen ein Impfangebot zu machen“ so Hentschel und Behrens. Ein 24-Stunden-Impfzentrum mache daher nur Sinn, wenn so viel Impfstoff vorhanden sei, dass die vorhandenen Strukturen nicht mehr ausreichen würden. „Das ist aber gegenwärtig nicht der Fall“ so die beiden Abgeordneten.
„Jetzt ist es wichtig, dass wir ausreichend Impfstoff vom Bund geliefert bekommen. Das wird umso wichtiger, da Frau Merkel und Herr Spahn angekündigt haben, spätestens im Juni die Impfreihenfolge aufheben zu wollen“ so der GRÜNEN-Bundestagskandidat Thomas Gönner. Ein Impfzentrum der Bundeswehr behebe weder den Mangel an Impfstoff noch sei es eine sinnvolle Ergänzung zur breiten Impfkampagne. „Wir benötigen eine lebensnahe und vertrauensvolle Impfkampagne um möglichst viele Menschen mitzunehmen“ so Gönner.
„Auch die oftmals geäußerte Behauptung, es würden Impfstoffe liegen gelassen oder sogar entsorgt, ist zumindest in Baden-Württemberg schlichtweg falsch. Jede Impfdose ist fest verplant und wird verimpft. Sollten Impflinge ihre Termine kurzfristig absagen, wird der Impfstoff sofort anderweitig eingesetzt“ so die beiden Landtagsabgeordneten Hentschel und Behrens.
Wichtig sei es jetzt, die vorhandenen Strukturen weiter zu stärken, Abläufe zu optimieren und mögliche Probleme wie zum Beispiel bei der Terminvergabe und der Abwicklung vor Ort zu lösen.
„Es ist absehbar, dass spätestens im Juni, wenn die Impfreihenfolge aufgehoben werden soll, es zu einem sehr großen Ansturm auf die Telefon-Hotline und die Online-Terminvergabe kommen wird. Die Impfstofflieferungen an die Betriebsärzt*innen muss unbürokratisch sichergestellt werden. Die Hausarztpraxen brauchen bei Bedarf vor Ort Unterstützung, um den zu erwartenden Ansturm –neben dem laufenden Betrieb- gut bewältigen zu können“ so die mittelbadischen GRÜNEN-Abgeordneten.
„Der Forderung der CDU-Abgeordneten nach einem Bundeswehrimpfzentrum war wohl eher ein vorgezogenes Wahlkampfmanöver. Unser Problem ist ein Mangel an Impfstoff, nicht ein Mangel an Strukturen“ so Thomas Gönner abschließend.
Ich lade herzlich ein zur Lesung aus der Biografie
„Cem Özdemir: Brücken bauen“ mit Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel
am Freitag, 27. Februar 2026, um 19 Uhr im Rossi-Haus in der -Herrenstraße 13, Rastatt.
Cem Özdemir sagt von sich selbst, dass sein Spezialgebiet das „Brücken bauen“ sei. Und so steht seine Biografie für Dialog, Zusammenhalt und den respektvollen Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft.
Die Lesung greift zentrale Gedanken des Buches ä auf und lädt dazu ein, über demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Verantwortung ins Gespräch zu kommen. Das Buch ist ein Stück analytische Zeitgeschichte und eine Einladung, Cem Özdemir zu entdecken: als Politiker, als Grenzgänger, als Brückenbauer.
Das politisch erfahrene Autorenpaar Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel wird uns Einblicke in seinen Schreibprozess geben. Mit viel Humor und Offenheit berichten sie von der Recherche, den Herausforderungen der Zusammenarbeit – gespickt mit persönlichen Anekdoten.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Auf ihrer Reise nach Israel und Palästina Anfang Februar traf unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner Vertreter*innen der Regierungen und [...]
Die MSC hat einmal mehr gezeigt: Wir brauchen ein unabhängiges Europa. Die Rede von Bundeskanzler Merz setzte den richtigen Ton, aber die [...]
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zerstört die Energiewende – und macht Deutschland wieder abhängig! Abhängig von fossilen [...]