06.03.20 –
Der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) ist enttäuscht über den am Dienstag vom Regierungspräsidium vorgestellten Projekt- und Zeitplan für die Teststrecke eWay-BW.
„Nachdem die Vertreter des Regierungspräsidiums im Termin des Projektbegleitkreises nach der deutlichen Kritik aller Vertreter der betroffenen Gemeinden und des Landkreises eine ausführliche Prüfung zugesagt hatten, bin ich zuversichtlich, dass die verschiedenen Baumaßnahmen so abgestimmt werden können, dass es nicht zum Verkehrsinfarkt kommt.“ erklärte er in einer uns vorliegenden Pressemitteilung. Die Versuchsstrecke sei richtig und wichtig, allerdings könne er den nun vorgestellten Umfang der notwendigen Teilsperrungen und die skizzierte Dauer so nicht nachzuvollziehen.
Hentschel fordert alle Möglichkeiten für eine Bauzeitverkürzung wie beispielsweise den Einsatz mehrerer Baugruppen und Nachtarbeiten zu prüfen. Außerdem müsse über zusätzliche Zugkapazitäten auf der Murgtalbahn nachgedacht werden, um Pendlerinnen und Pendlern eine Alternative zum Auto zu bieten, teilte Hentschel mit. „Die Teststreckenarbeiten müssen außerdem mit den parallel stattfindenden Bauarbeiten für das Breitbandnetz und zur Straßenerneuerung abgestimmt werden.“ führte er dazu aus und teilte mit, dass er sich deshalb unmittelbar nach dem Termin am Dienstag mit dem Verkehrsministerium in Verbindung gesetzt und um einen Termin mit allen Beteiligten gebeten habe. Dem Landratsamt, dem Oberbürgermeister Florus und den Bürgermeistern Mußler und Wein werde ein Termin in Stuttgart angeboten, um die weitere Vorgehensweise zu erörtern.
Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr
im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.
Auf dem Podium:
MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.
Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.
Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?
Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.
Um Anmeldung wird gebeten unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Ich lade herzlich ein:
Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D. liest aus ihrem Buch:
„Demokratie in schwierigen Zeiten“
Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.
Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.
Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.
Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.
Um Anmeldung wird gebeten unter: thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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