24.06.20 –
Stellungnahme zum Artikel in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 23. Juni 2020
Für Antriebstechnik der Zukunft gilt: nicht „entweder-oder“, sondern „sowohl-als-auch“!
„Ich begrüße ausdrücklich, dass Daimler im Bereich E-Mobilität im Schwerlastverkehr unterwegs ist und dieses Feld weiter vorantreibt. Allerdings weise ich die pauschale und undifferenzierte Kritik an der Oberleitungstechnik zurück. Es ist die Entscheidung des Unternehmens, auf welche Antriebstechnik gesetzt wird. Daimler hat sich für den reinen Elektroantrieb und -zumindest in einer Absichtserklärung- für Wasserstoff entschieden. Andere Unternehmen favorisieren Hybridantriebe aus Oberleitung und (Bio)-Diesel oder Wasserstoff. Auch der Vergleich mit der Bahn hinkt, da die Genehmigungsverfahren bei Oberleitungen an Hauptverkehrsstraßen deutlich schneller realisierbar sind als im Bahnverkehr.
Es muss allen klar werden: Um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen, brauchen wir ein „sowohl-als-auch“ und kein „entweder-oder“. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden in den nächsten Jahren verschiedene Antriebstechniken im Schwerlastverkehr zum Einsatz kommen. Für Kurzstrecken und innerstädtische Fahrten bietet der reine E-Antrieb Vorteile, auf der Langstrecke haben Wasserstoffantrieb oder die Oberleitung deutliche Vorteile. Deswegen appelliere ich an alle Beteiligten: Schluss mit dem gegenseitigen Ausspielen der Antriebstechniken und mehr Offenheit für intelligente Lösungen, bei denen jede Technik ihre jeweils spezifische Stärke bestmöglich zu Geltung bringt!"
Ich lade herzlich ein zur Lesung aus der Biografie
„Cem Özdemir: Brücken bauen“ mit Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel
am Freitag, 27. Februar 2026, um 19 Uhr im Rossi-Haus in der -Herrenstraße 13, Rastatt.
Cem Özdemir sagt von sich selbst, dass sein Spezialgebiet das „Brücken bauen“ sei. Und so steht seine Biografie für Dialog, Zusammenhalt und den respektvollen Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft.
Die Lesung greift zentrale Gedanken des Buches ä auf und lädt dazu ein, über demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Verantwortung ins Gespräch zu kommen. Das Buch ist ein Stück analytische Zeitgeschichte und eine Einladung, Cem Özdemir zu entdecken: als Politiker, als Grenzgänger, als Brückenbauer.
Das politisch erfahrene Autorenpaar Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel wird uns Einblicke in seinen Schreibprozess geben. Mit viel Humor und Offenheit berichten sie von der Recherche, den Herausforderungen der Zusammenarbeit – gespickt mit persönlichen Anekdoten.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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