BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

Lösung für Zugpendler nach Stuttgart am Nordzulauf in Sicht

17.12.19 –

Grüne Landtagsabgeordnete Barbara Saebel (Ettlingen) und Thomas Hentschel (Rastatt) fragen nach Planungen im Landesverkehrsministerium

Stuttgart. Verspätungen, Zugausfälle, verpasste Anschlüsse, überfüllte Züge – wer regelmäßig nach Stuttgart pendelt, braucht ein dickes Fell. Das Problem: Der Nordzulauf nach Stuttgart stellt eine rund vier km lange Lücke zwischen der Schnellfahrstrecke Mannheim und dem Projekt Stuttgart 21 dar. Die beiden Grünen Landtagsabgeordneten Barbara Saebel (Ettlingen) und Thomas Hentschel (Rastatt) haben in einem Abgeordnetenbrief an Landesverkehrsminister Winne Hermann die Planungen zum Schienenausbau nach Stuttgart aus Richtung Karlsruhe bzw. Bruchsal abgefragt. Hentschel verweist als Verkehrsausschussmitglied auf die Relevanz für aktuelle Baumaßnahmen: „Für April 2020 ist die Ertüchtigung der Schnellfahrstrecke Mannheim geplant; auch die Fortschritte beim Projekt Stuttgart 21 sind zu beachten. Wenn man jetzt klug plant und die Umsetzung geschickt in die laufenden Baumaßnahmen eintaktet, sind erhebliche Verbesserungen möglich!“

Momentan stauen sich die Züge aufgrund von Stuttgart 21 und der hohen Zugfrequenz auf zu wenig Gleisen zwischen dem Tunnel „Langes Feld“ nördlich vom Bahnhof Stuttgart-Zuffenhausen und dem Tunnel Stuttgart-Feuerbach. Züge haben bisher regelmäßig bis zu 15 Minuten Verspätung. Saebel: „Damit verlieren Pendler aus Rastatt, Ettlingen, Karlsruhe bzw. Bruchsal wertvolle Minuten, die sie beim Umstieg morgens in den Nahverkehr in Stuttgart brauchen, verpassen aber deshalb auch abends ihre Anschlüsse in Bruchsal oder Karlsruhe. Ziel muss sein, mehr Pendler in den Zug zu bekommen – das erreicht man nur mit verlässlichen und kürzeren Fahrzeiten. Etliche Verspätungen oder Zugausfälle könnte man mit dem Lückenschluss zwischen Zuffenhausen und Feuerbach vermeiden.“ Ihr Kollege Hentschel vermutet, dass die DB auf der Verbindung aus München um 16:41 von Stuttgart nach Offenburg oft den Zughalt in der Landeshauptstadt ausfallen lässt, um den Fahrplan wenigstens einigermaßen einzuhalten: „Das ist sehr ärgerlich, denn es ist die kürzeste Verbindung nach Rastatt, da man in Karlsruhe nicht umsteigen muss.“

Der Ausbau des Nordzulaufs auf 6 Gleise und ETCS-System könnten Fahrtzeit erheblich reduzieren

Man arbeitet laut Landesverkehrsministerium an einer mittelfristig umsetzbaren Lösung. In einem Gespräch am 14. November zwischen Vertretern des Landes- und Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn wurde ein Ausbau des Nordzulaufs von 4 auf 6 Gleise mit einer unterirdischen Lösung vorgeschlagen. Nur dann sei das gemeinsame Ziel einer Verdoppelung der Fahrgäste auf der Strecke Mannheim-München erreichbar. Diese Lösung wird nun vom Bundesverkehrsministerium geprüft. Zusätzlich wäre für eine engere Zugfolge die Ausrüstung mit dem europäischen Zugleitsystem ETCS notwendig. Das Landesverkehrsministerium rechnet mit einer Umrüstung der IC-Waggons spätestens bis 2030, die Fahrzeuge im Regional- und Nahverkehr werden bereits mit Inbetriebnahme von Stuttgart 21 mit ECTS ausgerüstet sein. Insgesamt wäre dann eine Reduzierung der Fahrtzeiten um bis zu 6 Minuten bei gleichzeitiger Pünktlichkeit möglich. Das Landesverkehrsministerium hat mit der DB, der Landeshauptstadt und dem Verband Region Stuttgart nun eine Arbeitsgruppe zu verschiedenen Infrastrukturergänzungen verabredet. Diskutiert werden soll auch ein möglicher Ausbau des Bahnhofs Stuttgart Feuerbach zum Regionalverkehrshalt. Als Ergebnis werden vom Landesverkehrsministerium zeitnahe Baumaßnahmen angestrebt.

Gisela Erler liest aus ihrem Buch

Demokratie in stürmischen Zeiten

Ich lade herzlich ein:

Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D.  liest aus ihrem Buch:

„Demokratie in schwierigen Zeiten“ 

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.

Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.

Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.

Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.

Um Anmeldung wird gebeten unter:  thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

CEM ÖZDEMIR KOMMT NACH BADEN-BADEN

Wir laden herzlich ein zum öffentlichen Townhall-Event mit Cem Özdemir, unserem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 8. März 2026

am Freitag, 30. Januar 2026

von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
im Historischen E-Werk
in Baden-Baden, Waldseestraße 15.

Einlass ab 15 Uhr.

Cem Özdemir stellt seine Ideen für Baden-Württemberg vor.

Anschließend können Sie sich mit unseren beiden Landtagskandidaten Thomas Hentschel MdL (Wahlkreis Rastatt) und Joachim Heck (Wahlkreis Baden-Baden/Bühl) austauschen.

Eine Anmeldung  für den vorderen Bühnenbereich ist möglich unter

info@remove-this.gruene-ra-bad.de.

Bitte beachten Sie diesen organisatorischen Hinweis: Aus Sicherheitsgründen machen wir eine Einlasskontrolle. Taschen und andere Gegenstände größer als DIN A4 müssen Sie in der Garderobe abgeben.

 

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