BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

Land fördert Wohnkonzepte in Rastatt und Durmersheim

29.12.20 –

Flächenverbrauch reduzieren und Ortskerne attraktiver machen: Diese Ziele verfolgt die grün-geführte Landregierung bei ihrer Strategie zum innerörtlichen Städtebau. Durch die Innenortsverdichtung schaffen die Gemeinden und Städte neuen Wohnraum und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bindung von CO2 und damit zum Klimaschutz.

Der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) freut sich, dass Rastatt und Durmersheim beim Förderprogramm zur Innenentwicklung zum Zuge kommen: 35.000,00 Euro erhält Rastatt zum gesamtstädtischen integrierten Stadtentwicklungskonzept Rastatt 2035 und Durmersheim erhält 21.680,00 Euro für die Strategie zur Innenentwicklung Durmersheim 2035.

„Wohnraum ist nahezu überall ein knappes Gut. Bei der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden soll bezahlbarer Wohnraum in erster Linie durch bereits vorhandene Flächen gedeckt werden. Es geht darum, innovative Ideen zu entwickeln und die vorhandenen Flächenpotenziale besser zu nutzen“, erklärt Hentschel hierzu.

Insgesamt schüttet das Land 2020 rund 1,02 Millionen Euro für 33 Projekte im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ aus. Gefördert werden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums insbesondere Pilotansätze, die Innenentwicklung, Städtebau und Bürgerbeteiligung miteinander kombinieren.

„In Zeiten des Wohnraummangels sind mutige Strategien und neue Ansätze für mehr bezahlbare Wohnungen gefragt. Dazu müssen alle an einem Strang ziehen - von der Landesregierung über kleine und große Kommunen bis zu engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Hier greift das Landesprogramm, das innovative Ideen zur Optimierung von ungenutztem Wohnraum in Ortskernen fördert. Etwa dort, wo Flächen brachliegen, wo es noch Platz zwischen einzelnen Häusern gibt oder wo Gebäude gut in die Höhe ausgebaut werden können“, sagt Thomas Hentschel MdL. Und weiter: „Unsere Grundsätze lauten ‚innen vor außen‘ und ‚Geschosswohnungen statt Flächenverbrauch‘. Klar ist: Gegen Wohnungsknappheit gibt es keine einfache Patentlösung - aber allerorts kluge Ideen.“

Wichtig sei daher, den Austausch zwischen Städten und Gemeinden zu gestalten und sinnvolle Vorschläge zu unterstützen - für neue Wohnungen, lebendige Ortskerne mit erfolgreichem Gewerbe, guter Nahversorgung, Verkehrsanbindung und Raum für Begegnungen.

 
Weitere Informationen:
 

-          Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise und Zweckverbände in Baden-Württemberg.

-          Seit 2009 konnten mit dem Programm rund 375 Projekte zur Stärkung der Innenentwicklung mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 9,5 Millionen Euro unterstützt werden.

-          Das Förderprogramm zielte auch dieses Jahr darauf ab, mehr innerörtlichen Wohnraum zu schaffen, insbesondere durch Aufstockungen und Dachausbau oder auch durch den Einsatz kommunaler Flächenmanager. Darüber hinaus wird in dieser Förderrunde die Entwicklung von Gewerbegebieten zu bewohnbaren Gebieten stärker hervorgehoben.

Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel lesen

Cem Özdemir: Brücken bauen

Ich lade herzlich ein zur Lesung aus der Biografie 

„Cem Özdemir: Brücken bauen“ mit Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel

am Freitag, 27. Februar 2026, um 19 Uhr im Rossi-Haus in der -Herrenstraße 13, Rastatt.

Cem Özdemir sagt von sich selbst, dass sein Spezialgebiet das „Brücken bauen“ sei. Und so steht seine Biografie für Dialog, Zusammenhalt und den respektvollen Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft. 

Die Lesung greift zentrale Gedanken des Buches ä auf und lädt dazu ein, über demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Verantwortung ins Gespräch zu kommen. Das Buch ist ein Stück analytische Zeitgeschichte und eine Einladung, Cem Özdemir zu entdecken: als Politiker, als Grenzgänger, als Brückenbauer.

Das politisch erfahrene Autorenpaar Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel wird uns Einblicke in seinen  Schreibprozess geben. Mit viel Humor und Offenheit berichten sie von der Recherche, den Herausforderungen der Zusammenarbeit – gespickt mit persönlichen Anekdoten. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter

 thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

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