
11.08.20 –
Klimaschutz ist nach Auffassung des Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (Grüne) eine der zentralen Aufgaben auch für die Kommunen und den Landkreis, denn nur vor Ort in den Gemeinden und Städten könne letztlich genug bewegt werden. Deshalb begrüße er den Zusammenschluss von elf Gemeinden zum Energieeffizienz-Netzwerk RegioENERGIE, mit dem der Klimaschutz auf kommunaler Ebene vorangetrieben wird, teilt Hentschel anlässlich eines Besuchs Géza Solar, dem kommunalem Klimaschutzmanager mit. Seit einem Jahr ist Géza Solar im Amt und unterstützt die Gemeinden bei Ihrem Fahrplan zu einem aktiven Klimaschutz. Thomas Hentschel traf sich mit Herrn Solar aus diesem Grund zu einem Austausch insbesondere über die Frage, an welchen Stellen die Politik auf Landesebene noch Anstöße geben muss, um praktischen Klimaschutz dort umzusetzen, wo Klimaschutz am schnellsten greift und am breitesten möglich ist.
Viele der Initiativen des Klimaschutzmanagers begeisterten Hentschel. Insbesondere der Ausbau des Carsharingsangebots für E-Mobile und die SolarGIS Datenbank, in der sich Immobilieneigentümer schnell einen Überblick verschaffen können, oh ihr Haus für eine Photovoltaikanlage gut geeignet ist, sind hervorragende Projekte im Schaufenster der RegioENERGIE. Man könne, erläuterte Géza Solar, sicherlich noch schneller vorankommen. Oft seien aber die Förderrichtlinien und komplizierte Antragsformulare ein echter Hinderungsgrund für die Nutzung der Fördergelder. „Zwar sind viele von den Bedingungen, die festgeschrieben worden sind sinnvoll, die Formalia führen aber in der Praxis dazu, dass der Aufwand für die Antragstellung unverhältnismäßig stiege.“ Teilt Géza Solar mit. Aktiver Klimaschutz sei aber vor allem für viele Gemeinden sinnvoll, wenn diese eine entsprechende Unterstützung bekämen. Vor allem die Energieagentur Mittelbaden in Rastatt ist dabei eine wertvolle Einrichtung. So würde die Energieagentur nicht nur die Gemeinden bei der Erstellung Analysen von Schwachstellen und von Konzepten zum Klimaschutz behilflich sein, sondern auch Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern beraten. „Effektiver Klimaschutz im Landkreis Rastatt ist ohne eine starke Personelle und finanzielle Ausstattung der Energieagentur nicht möglich“ erklärt Solar dazu. Hentschel sagte Unterstützung für diese Forderung zu.
>> Informieren Sie sich auf der Internetseite von RegioENERGIE
Ich lade herzlich ein zur Lesung aus der Biografie
„Cem Özdemir: Brücken bauen“ mit Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel
am Freitag, 27. Februar 2026, um 19 Uhr im Rossi-Haus in der -Herrenstraße 13, Rastatt.
Cem Özdemir sagt von sich selbst, dass sein Spezialgebiet das „Brücken bauen“ sei. Und so steht seine Biografie für Dialog, Zusammenhalt und den respektvollen Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft.
Die Lesung greift zentrale Gedanken des Buches ä auf und lädt dazu ein, über demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Verantwortung ins Gespräch zu kommen. Das Buch ist ein Stück analytische Zeitgeschichte und eine Einladung, Cem Özdemir zu entdecken: als Politiker, als Grenzgänger, als Brückenbauer.
Das politisch erfahrene Autorenpaar Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel wird uns Einblicke in seinen Schreibprozess geben. Mit viel Humor und Offenheit berichten sie von der Recherche, den Herausforderungen der Zusammenarbeit – gespickt mit persönlichen Anekdoten.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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