BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

Vereinbarung des Bundes und der Länder auf den Digitalpakt 2.0

21.12.24 –

Bund und Länder haben sich auf eine Fortführung des Erfolgsmodells Digitalpakt Schule geeinigt. Dabei war die Fortführung der Verhandlungen für die neue Leitung des BMBF ein sehr wichtiges Anliegen. Die Länder haben sich am 19. November gemeinsam und parteiübergreifend an den neuen Bundesbildungsminister Cem Özdemir gewendet, und darum gebeten, dass der Digitalpakt 2.0 konstruktiv und vertrauensvoll zu Ende verhandelt wird und ein zweijähriger Verhandlungsmarathon zu einem guten Ergebnis geführt wird. In kurzen intensiven Verhandlungen konnten schnell gemeinsame Lösungswege gefunden werden. Dazu haben sich alle Verhandlungspartner bewegen müssen.

Der neue Digitalpakt 2.0 wird neben der Infrastruktur auch digitale Lehr- und Lernkonzepte und die Qualifizierung der Lehrkräfte für die digitalen Herausforderungen im ganzen Land in den Fokus nehmen. Mit der vorgesehenen Summe von 5 Milliarden Euro (je zur Hälfte von Bund und Ländern) legt der gefundene Kompromiss die Grundlage dafür, dass das deutsche Bildungssystem die dringend notwendige Aufholjagd starten kann. Da der gefundene Kompromiss rechtlich nicht bindend ist, kann die nächste Bundesregierung auch weitere Mittel zur Verfügung stellen und den Digitalpakt 2.0 aufstocken.

Drei eng verzahnte Handlungsstränge sollen für eine umfassende Digitalisierung der Schulen sorgen – von der Infrastruktur über Unterrichtsentwicklung bis hin zur Lehrkräftebildung.

Zur gemeinsamen Erklärung von Bund und Ländern zum Digitalpakt 2.0 sagt Fraktionsvorsitzender der Grünen Baden-Württemberg, Andreas Schwarz: „Bildungsminister Cem Özdemir beweist in nur drei Wochen, dass echte Reformpolitik keine Jahre brauchen muss. Während die Liberalen drei Jahre lang Ankündigungspolitik betrieben, schafft Doppelminister Özdemir bereits eine Grundlage für die nächste Bundesregierung. Wir setzen darauf, dass die nächste Bundesregierung die jetzigen Vorbereitungen zügig anpackt. Im Land sind wir bereit dafür, denn wir haben entsprechende Vorsorge im Landeshaushalt getroffen.“

 

Veganismus vs. Fleischliebe

Zeigt her eure Teller

Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr

im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.

Auf dem Podium:

MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.

Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.

 

Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei  immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?

Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.

Um Anmeldung wird gebeten unter 

thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

 

Gisela Erler liest aus ihrem Buch

Demokratie in stürmischen Zeiten

Ich lade herzlich ein:

Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D.  liest aus ihrem Buch:

„Demokratie in schwierigen Zeiten“ 

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.

Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.

Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.

Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.

Um Anmeldung wird gebeten unter:  thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

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