BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

Thomas Hentschel im Austausch mit Spediteuren

Auf Einladung des Geschäftsführers des Unternehmerverbands des Verkehrsgewerbes Baden Tobias Lang hat sich der für Güterverkehrsfragen in der Grünen Landtagsfraktion zuständige Abgeordnete Thomas Hentschel mit Vertretern des Güterverkehrsgewerbes auseinandergesetzt und ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter gesehen. „Ich bin beeindruckt von der Komplexität, die die Güterlogistik heute mit sich bringt und wie stark die Arbeiten durch die Digitalisierung geprägt sind.“ beschreibt Hentschel seine Eindrücke vom Tag

10.08.21 –

Grüner Landtagsabgeordneter Hentschel mit Spediteuren im Austausch

Auf Einladung des Geschäftsführers des Unternehmerverbands des Verkehrsgewerbes Baden Tobias Lang hat sich der für Güterverkehrsfragen in der Grünen Landtagsfraktion zuständige Abgeordnete Thomas Hentschel mit Vertretern des Güterverkehrsgewerbes auseinandergesetzt und ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter gesehen. „Ich bin beeindruckt von der Komplexität, die die Güterlogistik heute mit sich bringt und wie stark die Arbeiten durch die Digitalisierung geprägt sind“, beschreibt Hentschel seine Eindrücke vom Tag. Am Anfang stand das Transportunternehmen Winterhalter, bei dem zielgenau die Tanklogistik für eine Vielzahl von Tankstellen in Süd- und Mitteldeutschland sowie Asphaltlogistik bis nach Frankreich und Italien organisiert wird. Die Firma bietet nicht nur ihren Fahrern viel Service auf eigenen Firmenplätzen im gesamten Bundesgebiet sondern trägt durch viele Maßnahmen an den Standorten zur Einsparung von Treibhausgasen bei. Außerdem gab es hier die Möglichkeit, einen Seitenblick auf den ebenfalls von der Firma betriebenen Busverkehr zu werfen. Anschließend ließ sich der Abgeordnete die Logistik vorwiegend für Kartonagen und Verpackungen durch den Geschäftsführer der Spedition Dold in Buchenbach, Herrn Oskar Dold zeigen. Vor allem bei der Mitfahrt mit dem Lkw wurde schnell klar: für die Fahrer der oftmals nicht sonderlich geliebten Brummis ist eine Fahrt durch den Stadtverkehr von Freiburg eine besondere Herausforderung die, wenn möglich, umfahren wird. Letztlich kommt es aber genau auf diese Brummis im Wirtschaftssystem an, wobei Fahrten durch Städte und Gemeinden nicht vermieden werden können. Abgerundet wurde der Besuch mit einem Abstecher zur rollenden Landstraße der RAlpin AG in Freiburg, wo die LKW-Transporte auf Waggons gebracht und für die Fahrt durch die Schweiz verladen werden, die von ihrer Menge her für den Transport per Container nicht geeignet sind.

Im Mittelpunkt standen die Gespräche über die Zukunft des Güterverkehrs. Hentschel plädiert dafür, die vom Land in Auftrag gegebenen Vorschläge für ein Güterverkehrskonzept konsequent umzusetzen, um zum einen mehr Güter auf der Schiene und auf Binnenschiffen zu transportieren und zugleich die Situation für den Güterverkehr auf den Straßen klimafreundlich und sozialverträglich zu gestalten. „Wir haben unbestreitbar das Problem, dass der über Jahrzehnte nicht erfolgte Ausbau der Infrastruktur im Schienenbereich Lücken geschlagen hat, deren Schließung sicher noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird und dass im Zuge der Just-in-time Politik großer Unternehmen und dem enormen Zuwachs des Internethandels das Transportaufkommen extrem gestiegen ist und weiter steigen wird. Die Transportleistungen sind letztlich zu billig.“ führt Hentschel dazu aus. „Das hat zur Folge, dass sich auch hier Engpässe im Transportwesen abzeichnen, beispielsweise durch den Fahrermangel.“ Einig waren sich die Beteiligten, dass jede Tonne Güter, die mit der Bahn oder per Schiff transportiert werden eine Entlastung für alle Beteiligten, auch für die Transportunternehmen darstellt. Das diene letztlich dazu, die Unfallhäufigkeit und den Fahrermangel deutlich einzudämmen. Nicht zuletzt auch die Situation auf den Autohöfen und Autobahnraststätten würde sich durch eine intelligente Güterverkehrsteuerung verbessern, aber damit könne letztendlich nicht gewährleistet werden, dass der Transport auf der Straße abnehme. Keine Einigkeit bestand zwischen den Beteiligten bei der Einschätzung der Pläne der Landesregierung, die Mautpflicht auch auf Landesstraßen auszudehnen. Zumindest, so argumentieren die Transportunternehmer, würde damit der Wettbewerb verzerrt werden, wenn keine einheitliche Lösung im Bund und in Europa gefunden wird. Letztlich komme es darauf an, dass alle Beteiligten in den Lieferketten eine auskömmliche Bezahlung und damit die Transportleistung einen fairen Preis bekomme. Leider drückt sich aber gerade der Transportwert nicht in den Waren aus. Damit besteht auch kein Anreiz dazu, über die Notwendigkeit überflüssiger Bestellungen oder überflüssiger Fahrten nachzudenken. Auch hierüber müsse man reden, wenn man über Klimaschutz nachdenke, waren sich die Gesprächspartner einig.

Veganismus vs. Fleischliebe

Zeigt her eure Teller

Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr

im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.

Auf dem Podium:

MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.

Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.

 

Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei  immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?

Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.

Um Anmeldung wird gebeten unter 

thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

 

Gisela Erler liest aus ihrem Buch

Demokratie in stürmischen Zeiten

Ich lade herzlich ein:

Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D.  liest aus ihrem Buch:

„Demokratie in schwierigen Zeiten“ 

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.

Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.

Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.

Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.

Um Anmeldung wird gebeten unter:  thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

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