BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

SOLARDACH-PFLICHT für neue Wohnhäuser gilt ab MAI

02.05.22 –

Gut fürs Klima, fürs Handwerk und für die Versorgung mit günstigem Strom: Ab dem 1. Mai nimmt der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg die nächste Stufe. Ab dann tritt die Pflicht zur Installation auf allen Dächern von neu gebauten Wohngebäuden in Kraft. Ein weiteres Vorhaben des grün-schwarzen Koalitionsvertrags wird umgesetzt: Nachdem die grün-geführte Landesregierung das fortschrittlichste Klimaschutzgesetz Deutschlands auf den Weg gebracht hat, tritt zum 1.Mai ein zentrales Vorhaben in Kraft: Eine Photovoltaik-Pflicht beim Neubau von Wohngebäuden. Bereits seit Januar 2022 besteht die Pflicht, Photovoltaik-Anlagen auf allen neuerrichteten Nicht-Wohngebäuden und offenen Parkplätzen zu installieren. 
„In Baden-Württemberg gehen wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit voller Kraft an." sagt dazu Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz. „Der russische Überfall auf die Ukraine und die Drohungen des Putin-Regimes, Energielieferungen zu stoppen, hat offenbart, wie fatal die energiewirtschaftliche Abhängigkeit Deutschlands ist. Aber wir sind nicht machtlos. Es sind die Erneuerbaren, die das Stromnetz in Deutschland stabilisieren, die die Energiepreise senken, und die uns unabhängig von Öl und Gas aus Russland machen. Deswegen ist der massive Ausbau der Erneuerbaren so wichtig - die Solarpflicht in unserem Klimaschutzgesetz trägt einen entscheidenden Teil dazu bei.“ Der Bau von Solaranlagen hat auch Vorteile für die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer. Nach etwa zehn Jahren hat sich die Eigenstromanlage bezahlt gemacht – ab da sparen die Eigentümer bares Geld. Für Menschen, die sich keine eigene Anlage leisten können, hat die Landesregierung im Gesetz die Möglichkeit geschaffen, die PV-Pflicht auch über eine Dachverpachtung zu erfüllen. Dabei entstehen ihnen keine Kosten. Photovoltaik-Anlagen leisten einen entscheidenden Beitrag für eine klimaneutrale und unabhängige Energieversorgung. Rund 80 Prozent der Dachflächen im Land sind für eine Photovoltaik-Nutzung geeignet - momentan wird aber nur etwa 11 Prozent der Fläche genutzt. 
Dritte Stufe der Photovoltaik-Pflicht kommt im Januar 2023. Um auch im Bestand mehr Photovoltaik zu erreichen, tritt zum 1. Januar 2023 die dritte Stufe der PV-Pflicht in Kraft. Dann soll die Pflicht auch bei grundlegenden Dachsanierungen gelten. Die Nutzung von Sonnenlicht macht in Baden-Württemberg den größten Teil der Erneuerbaren Energien aus. Um das im Klimaschutzgesetz verankerte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen, ist die Photovoltaik-Pflicht unabdingbar.

Veganismus vs. Fleischliebe

Zeigt her eure Teller

Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr

im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.

Auf dem Podium:

MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.

Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.

 

Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei  immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?

Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.

Um Anmeldung wird gebeten unter 

thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

 

Gisela Erler liest aus ihrem Buch

Demokratie in stürmischen Zeiten

Ich lade herzlich ein:

Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D.  liest aus ihrem Buch:

„Demokratie in schwierigen Zeiten“ 

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.

Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.

Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.

Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.

Um Anmeldung wird gebeten unter:  thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

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