05.06.18 –
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst will die Volksschauspiele Ötigheim mit einem Zuschuss in Höhe von 164.000 Euro für die Anschaffung einer neuen Beschallungsanlage unterstützen. Dies teilen Thomas Hentschel, Landtagsabgeordneter der Grünen, und Ötigheims Bürgermeister Frank Kiefer mit. Hentschel hatte sich für ein Engagement des Landes eingesetzt und zeigt sich erfreut über die Entscheidung. Die Gemeinde Ötigheim könne die Kosten von 280.000 Euro für die neue Beschallungsanlage auf dem Tellplatz keineswegs alleine aufbringen, so Hentschel.
Das Ministerium schätzt das Projekt als besonders förderwürdig ein, da es von erheblichem Landesinteresse ist. Für den Zuschuss sollen die entsprechenden haushaltsrechtlichen Voraussetzungen mit dem nächsten Haushalt geschaffen werden.
„Ich freue mich über die Unterstützung des Landes. Die Volksschauspiele sind für das kulturelle Leben im ländlichen Raum von erheblicher Bedeutung. Durch die neue Beschallungsanlage wird ein Engpass beseitigt und es müssen keine Aufführungen abgesagt werden“, so Hentschel. Wegen der Dringlichkeit der Lage führten Bürgermeister Frank Kiefer, der Vorstand und Geschäftsstellenleiter der Volksschauspiele Ötigheim e.V., Max Tüg sowie Landtagsabgeordneter Thomas Hentschel Ende Februar ein Gespräch mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Kunststaatssekretärin Olschowski in Stuttgart.
Bei den Volksschauspielen Ötigheim handelt es sich um ein einzigartiges Amateurfreilichttheater mit überregionaler Strahlkraft und einem beachtlichen Zuschauerzuspruch. Nahezu die gesamte Organisation der Volksschauspiele wird ehrenamtlich getragen, ebenso das Theaterspiel mit bis zu 500 Mitwirkenden pro Aufführung. Um den bestehenden Anspruch an Attraktivität und Qualität der Volksschauspiele aufrecht zu erhalten, ist die Erneuerung der Beschallungsanlage zwingend erforderlich. Eine einwandfrei funktionierende Tontechnik dient dem Fortbestand der Volksschauspiele. Die Bezuschussung der Investitionsmaßnahme leistet einen Beitrag zur Zukunftssicherung der Volksschauspiele Ötigheim und damit zum Erhalt der Vielfalt der Festspiellandschaft in Baden-Württemberg.
Die neue Beschallungsanlage war im Mai eingebaut worden, um in dieser Saison den Betrieb sicherzustellen. Von der neuen Beschallungsanlage wird sich Thomas Hentschel selbst bei der Premiere am 16. Juni überzeugen, die er dieses Jahr gemeinsam mit Kunststaatssekretärin Petra Olschowski besuchen wird.
Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr
im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.
Auf dem Podium:
MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.
Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.
Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?
Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.
Um Anmeldung wird gebeten unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Ich lade herzlich ein:
Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D. liest aus ihrem Buch:
„Demokratie in schwierigen Zeiten“
Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.
Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.
Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.
Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.
Um Anmeldung wird gebeten unter: thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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