

09.03.21 –
Hans-Peter Behrens und Thomas Hentschel, Landtagsabgeordnete der Grünen, führten beim Besuch des Biomasseheizkraftwerks der Baden-Airpark Energie GmbH am vergangenen Mittwoch intensive Gespräche über zukünftige Energiemodelle. Diplomingenieur und Geschäftsführer Martin Schnatterbeck warb dabei um politische Unterstützung seines Projekts.
Schnatterbeck erläuterte die Arbeitsweise des Werkes: „Wir stellen aus Abfällen der Landschaftspflege, wie Grünschnitt und Holz, Dampf her. Diesen nutzen wir wiederum zur Produktion von grünem Strom und Fernwärme. Das Resultat ist also erneuerbare Energie aus nachwachsenden Rohstoffen“. Die Landtagsabgeordneten lobten das Modell als ein taugliches Instrument gegen die Gefahren der Klimakrise. Thomas Hentschel: „Seit 150 Jahren verschmutzen wir die Erde. Das heißt, in den 10 Jahren, die uns zur Kehrtwende bleiben, müssen wir eine Vollbremsung hinlegen. Aus diesem Grund ist das Konzept, das hier gelebt wird, vorbildlich.“
Erörtert wurde auch, wie Baden-Württemberg weiterhin Spitzenstandort für zukunftsweisende Technologien und die Energiewende bleiben kann. Die Baden-Airpark Energie GmbH wolle Teil dessen sein und künftig in die Produktion von Wasserstoff einsteigen. „Hinsichtlich steigender Nachfrage und der klimafreundlichen Nutzungsmöglichkeiten sehen wir großes Potenzial für Wasserstoff Made in Baden“, kommentierte der Geschäftsführer. Dabei spielt auch die geographische Lage des Unternehmens eine wichtige Rolle. In unmittelbarer Nähe zum Flughafen profitiert das Werk vom Verkehrsknotenpunkt. „Gleichzeitig kommen uns die nahen Bundesstraßen und die Autobahn A5 zugute. Deshalb sind wir überzeugt: unser Standort ist auch zur Wasserstoff-Produktion ideal“, bekräftigte Schnatterbeck. Dies sieht er insbesondere im Zusammenhang mit dem Auslaufen der Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz
Geschäftsführer Schnatterbeck sprach auch bestehende Probleme der weiteren Nutzung der Fernwärme an. Konkret kritisierte er: „Uns fehlt es immer noch an Unterstützung. Viele Firmen in der Gegend wissen gar nicht von der Möglichkeit, Wärme aus unserer Produktion zu beziehen.“ Hans-Peter Behrens erkannte: „Angesichts der nötigen Energiewende ist uns auch hier der Handlungsbedarf verdeutlicht worden. Es ist unser Anspruch, dass wir als Politiker am Puls der Zeit hinter solchen Projekten stehen und für diese werben. Wir nehmen heute zahlreiche Anregungen mit nach Stuttgart.“
Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr
im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.
Auf dem Podium:
MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.
Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.
Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?
Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.
Um Anmeldung wird gebeten unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Ich lade herzlich ein:
Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D. liest aus ihrem Buch:
„Demokratie in schwierigen Zeiten“
Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.
Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.
Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.
Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.
Um Anmeldung wird gebeten unter: thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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