
16.09.24 –
Das Ministerium der Justiz und für Migration Baden-Württemberg berichtet:
Gerichtsakten umfassen heutzutage nicht selten mehrere hundert oder sogar tausend Seiten. Richterinnen und Richter müssen den Inhalt der Dokumente inhaltlich vollständig erfassen, um das Anliegen der Parteien zu verstehen. Sie investieren daher viel Zeit in das Lesen und Aufbereiten der Verfahrensakten.
Mit dem Projekt AKIRA („Allgemeine KI-Richterassistenz“) erforscht das Ministerium der Justiz und für Migration Baden-Württemberg, wie die inhaltliche Zusammenfassung und juristische Vorstrukturierung des Verfahrensstoffs mittels KI unterstützt werden kann. Durch digitale Vorarbeit sollen die Richterinnen und Richter in die Lage versetzt werden, Akteninhalte schneller korrekt und vollständig zu erfassen. Sie können sich so stärker auf die Verfahrensleitung, die rechtliche Würdigung der Akteninhalte und die persönliche Interaktion mit den Parteien konzentrieren. Im Fokus des Projekts steht dabei zunächst die Sozialgerichtsbarkeit.
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