
01.05.20 –
Nachdem am Montag die Daimler-Werke in Rastatt, Gaggenau und Kuppenheim wieder hochfahren sollen, ist es nach Ansicht des Rastatter Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) unabdingbar, dass auch der Grenzübergang in Wintersdorf für die Pendlerinnen und Pendler aus dem Elsass wieder vollständig geöffnet wird und die Kontrollen an den Grenzübergängen Iffezheim und Wintersdorf auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden. Darauf hatte Hentschel zusammen mit fünf weiteren Grünen Landtagsabgeordneten aus der Region Mittelbaden den Innenminister Thomas Strobl (CDU) in einem Schreiben vom Beginn dieser Woche hingewiesen.
Die Landtagsabgeordneten knüpften an einen Brandbrief der Bundestagsabgeordneten Franziska Brandtner und Gerhard Zickenheiner (GRÜNE) aus Freiburg an, den diese zusammen mit dem Europapolitischen Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Josha Frey, und deren parlamentarischen Geschäftsführer Ulrich Sckerl an den Bundesinnenminister Horst Seehofer und an Thomas Strobel geschrieben hatten.
„Stundenlange Wartezeiten und Einkaufsverbote sind für die Pendlerinnen und Pendler aus dem Elsass schon in den vergangenen Wochen eine Zumutung gewesen. Das muss aufhören, vor allem jetzt, nachdem über 1000 weitere Menschen aus dem Elsass täglich in die Region einreisen müssen“, führt Hentschel dazu aus und fügt hinzu: „Es kann doch wohl nicht sein, dass Erntehelfer aus Osteuropa mit Flugzeugen ins Land kommen können, aber die Freundinnen und Freunde aus dem Elsass herabwürdigende Kontrollen und Verbote über sich ergehen lassen müssen, wenn sie uns bei der Produktion und sogar bei der Bekämpfung der Pandemie helfen wollen.“
Die Blockadehaltung, die die CDU zu Lasten der Wirtschaft an den Tag gelegt hat, sei für ihm nicht nachvollziehbar, führt Hentschel weiter aus. Nach ersten Signalen ist Thomas Hentschel allerdings zuversichtlich, dass aufgrund der Schreiben der Grünen Abgeordneten am morgigen Tag eine Lockerung der Regeln verkündet werden wird. Es reiche jedoch nicht, nur den Grenzverkehr zu erleichtern. Vielmehr müsse auch das unsägliche und diskriminierende Einkaufsverbot für die Pendlerinnen nun Pendler aufgehoben werden, teilt Hentschel in einer Pressemitteilung mit. Er sei aber zumindest zuversichtlich, dass im Nachgang zur Ministerpräsidentenkonferenz am gestrigen Tag nun auch für die Regionen eine deutliche Entspannung der Situation an der Grenze eingeleitet werden wird. Die stehe im Interesse der Europäischen Integration und der Wirtschaft in einer der stärksten Industrieregionen überhaupt.
Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr
im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.
Auf dem Podium:
MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.
Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.
Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?
Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.
Um Anmeldung wird gebeten unter
thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
Ich lade herzlich ein:
Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D. liest aus ihrem Buch:
„Demokratie in schwierigen Zeiten“
Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.
Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.
Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.
Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.
Um Anmeldung wird gebeten unter: thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de
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