BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thomas Hentschel MdL

Besuch im Ständigen Ausschuss zum Thema Islamischer Religionsunterricht

01.03.24 –

Zum Thema „Islamischer Religionsunterricht und den Umgang mit Islamverbänden“ hatten wir im AK I Recht, Verfassung und Migration der Fraktion Grüne im Landtag am 29. Februar 2024 Gäste eingeladen, die uns einen Einblick in ihre Arbeit gaben.

Herr Dr. Heiko Feurer (Staatsministerium, Leiter Referat 46 – Bildung, Sport, Kirchen, Religionen) und Herr Amin Rochdi (Geschäftsführer Stiftung Sunnitischer Schulrat) berichteten uns von der Arbeit der 2019 gegründeten Stiftung Sunnitischer Schulrat, die in Baden-Württemberg zuständig für den islamischen Religionsunterricht an Schulen ist. Es handelt sich dabei um keine eingetragene Religionsgemeinschaft, sondern um eine Übergangslösung (bis 2025).
Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Grundschulen in Baden-Württemberg wurde zunächst zum Schuljahr 2006/2007 an zehn öffentlichen Grundschulen als Modellprojekt eingerichtet. Im Sommer 2010 wurde das Angebot auf die Sekundarstufe I erweitert. Dieses bis zum Sommer 2019 angebotene Modellprojekt stand in Trägerschaft des Landes.

Nach dem Grundgesetz ist jedoch die Trägerschaft einer anerkannten Religionsgemeinschaft erforderlich. Seit 2019 wirkt daher diese Stiftung als Surrogat einer Sunnitischen Religionsgemeinschaft.
Sie nimmt folgende Aufgaben wahr:

* Fachliche Schulaufsicht über den Islamischen Religionsunterricht sunnitischer Prägung.
* Vermittlung zwischen dem Land, vertreten durch das zuständige Kultusministerium, und den Verbänden, die in der Stiftung als Vertreterinnen der sunnitischen Religionsgemeinschaft repräsentiert sind.
* Zuständigkeit für die Zulassung von Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien.
* Beteiligung an der Gestaltung der Lehrpläne, der Verwaltung des Fachangebots und der Ausbildung der Lehrkräfte.
* Erteilung von Lehrbefugnissen an ausgebildete Lehrkräfte.
* Angebot und Bewerbung von Fortbildungen für IRU-Lehrkräfte in Kooperation mit Hochschulen, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL) und anderen Institutionen.

Veganismus vs. Fleischliebe

Zeigt her eure Teller

Mittwoch, 11. Februar 2026, um 18:30 Uhr

im Naturfreundehaus, Brufertstrasse 3 in Rastatt.

Auf dem Podium:

MdB Zoe Mayer, Sprecherin für Tierschutz der Grünen Bundestagsfraktion, spricht über politische Herausforderungen und notwendige Veränderungen im Tierschutz.

Timo Franke, veganer Profikoch, zeigt auf wie vielseitig und genussvoll pflanzliche Küche sein kann – ganz ohne Dogmatismus.

 

Millionen Tiere leiden täglich in der industriellen Tierhaltung. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, diesem Leid zu begegnen, liegt in der bewussten Umstellung unserer Ernährung indem wir tierische Produkte reduzieren oder ganz auf sie verzichten, hin zu Bio-Lebensmitteln und pflanzlichen Alternativen. Bei  immer mehr Menschen wächst der Wunsch nach einer Ernährungsweise, die einen konkreten Beitrag zum Tierschutz leistet. Doch was bedeutet das im Alltag? Welche politischen Weichen müssen gestellt werden? Und wie kann eine vegetarische oder vegane Ernährung nicht nur ethisch sondern auch genussvoll gelingen?

Gemeinsam möchten wir über Verantwortung diskutieren – gegenüber Tieren, unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit – und darüber, wie persönliches Handeln und politische Entscheidungen ineinandergreifen.

Um Anmeldung wird gebeten unter 

thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

 

Gisela Erler liest aus ihrem Buch

Demokratie in stürmischen Zeiten

Ich lade herzlich ein:

Gisela Erler, baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung a.D.  liest aus ihrem Buch:

„Demokratie in schwierigen Zeiten“ 

Montag, 9. Februar 2026, 19 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13, Rastatt.

Aufgrund ihrer eigenen Biografie und ihren vielfältigen Erfahrungen beschäftigt sich Gisela Erler in ihrem Buch mit der Frage, wie unsere Demokratie den aktuellen weltpolitischen Stürmen trotzt, wie der Populismus in Schach gehalten werden kann und vor allem, wie sich Bürgerinnen und Bürger konkret zum Wohle aller einmischen können.

Gisela Erler war von 2011 bis 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung mit Stimmrecht im baden-württembergischen Kabinett. Im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sie die grüne „Politik des Gehörtwerdens“ inhaltlich entwickelt und gestaltet. Sie hat großen Anteil daran, dass Baden-Württemberg heute das Musterland der Bürgerbeteiligung in Europa ist.

Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Zudem signiert Gisela Erler gern Exemplare ihres Buches.

Um Anmeldung wird gebeten unter:  thomas.hentschel.wk@remove-this.gruene.landtag-bw.de

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